Meine Werke

Wetterstation


Koordinaten:
52°00'39"N
10°23'45" E


Automatische Meteorologische Datenerfassungsanlage ( AMDA III/S )
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Hamburg

1O Jahre DWD - Wetterstation
Liebenburg-Othfresen
15.Oktober 2004 - 15. Oktober 2014

 

Der Graupapagei
Dieser Papagei lebt auf dem afrikanischen Kontinent und die Gattung
ist aufgrund des dunkleren Gefieders in zwei Rassen unterteilt:

 A. GRAUPAPAGEI
( Psittacus erithacus erithacus)

( Schwanzfedern leuchtend rot )

B. TIMNEH - GRAUPAPAGEI        
(Psittacus erithacus timneh)        

(Schwanzfedern rostbraun bis graubraun)  
                                                            

Die Heimat dieser GP-Rasse ist:
SO - Elfenbeinküste Ghana Togo Dahomey Nigeria S- Tschad, etwa bis zu 10° nördlicher Breite Kamerun Zentralafrikanische Republik Zaire Uganda W - Kenia Ruanda Burundi NW - Angola Kongo - Republik Gabun Äquatorial Guinea Inseln Principe und Fernando Póo bis etwa 10°südlicher Breite  

Die Heimat dieser GP-Rasse ist:
S - Guinea
Sierra Leone
Liberia
Westliche Elfenbeinküste  


Quellen:
Wolfgang de Grahl, DER GRAUPAPAGEI, Verlag Eugen Ulmer
Rosemarie Low, DAS PAPAGEIENBUCH, Verlag Eugen Ulmer

Über die Abstammung des Wortes PAPAGEI habe ich in der Literatur drei Hinweise gefunden,
eine genaue Verifizierung war mir jedoch nicht möglich:

aus dem Arabischen:
BABAGA
aus dem Altfranzözischen:
PERROQUET
aus dem Westafrikanischen:
PAMPAKEI

In der natürlichen Umgebung ihrer Heimat leben sie in größeren Schwärmen, sind sehr scheu und erlauben nur selten eine größere Annäherung durch den Menschen. Wegen ihres hervorragenden Nachahmungstalentes sind diese Papageien besonders beliebt und wurden daher auch in größerer Anzahl importiert.

Der erste beschriebene Zuchterfolg gelang 1843 in England. Mittlerweile werden sie mit großem Erfolg auf der ganzen Welt gezüchtet, dadurch verringerte sich die Einfuhr erheblich.Meine Empfehlung lautet, wenn überhaupt der Kauf eines Graupapageien ( oder eines anderen Papageien ) zur Debatte steht, sich einen Zuchtvogel anzuschaffen. Über die unseligen Qualen beim Fang und Transport brauche ich wohl nicht näher einzugehen.

Der Graupapagei braucht viel Liebe, Hingabe und Zeit, und vor allem „ Ansprechpartner“. Nicht selten werden Einzelvögel seelisch krank, sie werden sogenannte „Federrupfer“ oder auch „Schreihälse“. Als Halter eines solchen Vogels fehlt oft die Zeit, sich diesem so zu widmen, dass er sich nicht vernachlässigt fühlt. Darum sollte man sich vor einem Kauf reiflich überlegen, ob die Zeit da ist. Wenn nicht, dann rate ich unbedingt davon ab, denn nichts ist für einen Graupapageien schlimmer als Einsamkeit. Ein probates Mittel, dieser Fehlentwicklung gegen zu steuern, ist der Kauf eines Paares. Dabei wendet man sich vertrauensvoll an Züchter, die auch später mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Wenn man sich, wie ich seit 1989, der Haltung und Pflege von Graupapageien widmet, erkennt man sehr schnell, welche Charaktereigenschaften jeder einzelne besitzt.

Es sind einerseits ruhige Vögel, andererseits sehr lebhaft, liebenswürdig, anhänglich, treu, verspielt, verschmust, zum Teil sehr beleidigt, Fremden gegenüber zunächst scheu, dann überwiegt die Neugier, und sie suchen Kontakt und Kommunikation durch Pfeifen und Sprechen. Man bedenke aber, dass Graupapageien bei guter Pflege 50, 60 oder auch 70 Jahre alt werden können.

Dieses Hobby verlangt einerseits Verzicht auf etliche Annehmlichkeiten wie Urlaub und andere Freizeitvergnügungen, es bringt aber andererseits viel Entspannung durch das liebevolle Verhalten dieser Vögel wie Zuneigung und Freude zeigen und dafür benötigt man viel ZEIT.

Dieses erleben und erfühlen zu können, ist für mich das Schönste, stimmt mich aber dennoch nachdenklich...
...und darüber habe ich mir Gedanken gemacht und sie niedergeschrieben.

Wie kam ich denn überhaupt zu diesem doch etwas ausgefallenen Hobby?

Es war „JACKY“, ein Graupapagei, der mich anlässlich eines Besuches bei einem Freund vor mehr als 30 Jahren fröhlich mit den Worten: „Schwein, Schwein!“ ansprach. Dieser erste Kontakt wurde natürlich vertieft durch weitere Besuche, die letztendlich dazu führten, dass ich mich gedanklich mit dem Kauf eines Graupapageien immer wieder beschäftigte. Bedingt durch längere dienstliche Abwesenheit vom Wohnort und der ehrenamtlichen Tätigkeit im Jugendbereich des Handballverbandes Niedersachsen musste ich dieses Thema jedoch auf unbestimmte Zeit verschieben, so dass es sich eben für eine längere Zeitspanne nicht mehr stellte. Ende der 80er Jahre, ich hatte in meinem Leben eine neue Partnerschaft begonnen. Ich erzählte meiner Frau von „meinem“ Graupapageien „Jacky“, und darüber, was er alles so angestellt hatte.

Dann stand dann eines Tages - nach einem Urlaub in Nordafrika, aber unabhängig davon - ein großer Käfig mit einem laut schreienden Graupapageien im Wohnzimmer. Damit begann eine Freundschaft, eine Liebe zwischen Mensch und Tier, die ich nicht mehr missen möchte, auch wenn es manchmal doch sehr nervend ist, wenn „PEDRO“ zwischendurch seine Urwaldlaute erschallen lässt.

Letztendlich ist er im Grunde dafür verantwortlich , dass wir jetzt vier Graupapageien zu Hause halten, integriert in großen Vogelstuben, sicht- und hörbar im Wohnzimmer, selbst am gut 800 m entfernten Waldesrand, wenn bei gutem Wetter die Flügeltüren zur Terrasse geöffnet sind.

Dieses intensive Zusammenleben war auch ausschlaggebend dafür, dass ich mich in meiner Freizeit hingesetzt und alle Erlebnisse mit den „Vieren“ handschriftlich niedergeschrieben habe. Eine Antwort des ARNDT-Verlages in Bretten auf die Vorlage meiner Papageienerzählung brachte mich dazu, einen PC-Anfängerlehrgang zu besuchen, mit dem Erfolg, dass ich heute ohne PC meinem Hobby „Schreiben“ nicht so intensiv nachgehen könnte, wie es mittlerweile der Fall geworden ist.

Über die Liebe zu diesen Graupapageien habe ich dieses neue Hobby entdeckt, es macht mir jedenfalls viel Spaß.

Hinweis:

Diese wunderschönen Tierzeichnungen zweier junger Papageienfreundinnen
möchte ich den Besucherinnen/Besuchern meiner Webseite nicht vorenthalten.
Mich hat die Genauigkeit ganz besonders beeindruckt,
vielleicht folgen ja noch weitere Zeichnungen.
Michelle und Marleen sowie ihre Eltern haben mir die Erlaubnis gegeben,
diese Zeichnungen veröffentlichen zu dürfen, danke dafür!

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© Frank Rubin 2016